Fragen und Antworten

FAQ: KI-Beratung, Potenzialanalyse & ROI für Schweizer KMU

Wie Sie eine KI-Beratung vorbereiten, den Nutzen beurteilen und Kosten, Umsetzung und nächste Schritte vereinbaren.

Auf einen Blick
  • Die Potenzialanalyse ordnet Aufgaben nach Nutzen, Aufwand und Voraussetzungen.
  • Der Nutzen wird am heutigen Ablauf gemessen, einschliesslich Kontrolle, Nacharbeit und laufender Kosten.
  • Pilot, Umsetzung und Betreuung gehören nur im vereinbarten Umfang zum Auftrag.

Fragen und Antworten (10)

Wann ist KI-Beratung für unser KMU sinnvoll?

Wenn wiederkehrende Arbeit Zeit bindet oder mehrere KI-Ideen um Ressourcen konkurrieren. Bringen Sie eine konkrete Aufgabe mit, etwa das Zusammenstellen eines Berichts aus mehreren Quellen. Für ein erstes Gespräch brauchen Sie weder ein ausgewähltes KI-Werkzeug noch eine fertige technische Lösung.

Was erhalten wir aus einer Potenzialanalyse?

Eine Aufnahme der ausgewählten Abläufe und priorisierte Ansatzpunkte mit Nutzen, Aufwand und Voraussetzungen. Eine fiktive Ergebnisnotiz könnte lauten: «Anfrageentwürfe zuerst erproben; freigegebene Beispiele liegen vor. Automatisches Versenden vorerst ausklammern; fachliche Freigabe bleibt beim Team.» Welche Abläufe wir untersuchen und welche Unterlagen Sie erhalten, legen wir im Angebot fest.

Was sollten wir vorbereiten und wer sollte teilnehmen?

Beschreiben Sie eine Aufgabe: Wer erledigt sie, wie häufig fällt sie an und wie viel Zeit braucht sie heute? Hilfreich sind eine Prozessskizze, vorhandene Systeme und ein freigegebenes Beispiel, nötigenfalls anonymisiert. Beteiligen Sie die Person, die den Ablauf kennt; bei Systemanbindungen zusätzlich die zuständige IT-Person.

Wie beurteilen wir den ROI einer KI-Lösung?

ROI bedeutet Rendite im Verhältnis zur Investition. Vergleichen Sie den erwarteten Nutzen und alle Kosten über denselben Zeitraum. Messen Sie dafür Zeit und Qualität am bisherigen Ablauf und am Versuch, jeweils einschliesslich Kontrolle und Nacharbeit. Gewonnene Arbeitszeit ist zunächst freie Kapazität; sie senkt Ausgaben nur, wenn tatsächlich Kosten entfallen. Eine feste Amortisationszeit lässt sich daraus nicht vorab versprechen.

Welche Kosten gehören in den Vergleich?

Berücksichtigen Sie Analyse, Einrichtung oder Entwicklung, Datenaufbereitung, interne Mitarbeit, Schulung, Lizenzen und laufende Betreuung. Auch die Kontrolle der Ergebnisse kostet Zeit. Trennen Sie einmalige Aufwände von wiederkehrenden Kosten und vergleichen Sie Angebote für denselben Umfang und Zeitraum.

Was wird vor der Beauftragung im Angebot geklärt?

Die untersuchten Aufgaben, erwarteten Arbeitsergebnisse, Ihre Mitwirkung und die vereinbarten Leistungen. Für eine Umsetzung kommen etwa Schnittstellen, Benutzerrollen und die Prüfung der Lösung hinzu. Zusätzliche Funktionen sowie Lizenz-, Betriebs- und Betreuungskosten werden abgegrenzt; Änderungen stimmen wir vor der Umsetzung ab.

Sind Pilot und technische Umsetzung in der Beratung enthalten?

Nur, wenn sie im Angebot vereinbart sind. Die Analyse wählt geeignete Aufgaben aus, der Pilot erprobt einen begrenzten Ansatz, die Umsetzung macht ihn im Alltag nutzbar. Peak Pioneers bietet auch Workflows, Schnittstellen und individuelle Software an. Diese Arbeiten sowie Einführung und laufende Betreuung müssen jeweils im Auftrag abgegrenzt sein.

Wie entscheiden wir nach einem Pilot?

Vergleichen Sie typische Fälle und Ausnahmefälle mit dem bisherigen Ablauf: Sind die Ergebnisse brauchbar, sinkt die gesamte Bearbeitungszeit und bleibt die Nacharbeit vertretbar? Legen Sie vor dem Versuch fest, welche Ergebnisse für Fortsetzung, Anpassung oder Stopp sprechen. Vor dem dauerhaften Einsatz müssen zudem Datenzugriffe, Verantwortliche und Betrieb geklärt sein.

Kann die Analyse auch eine Lösung ohne KI empfehlen?

Ja. Eine bessere Vorlage, eine vorhandene Softwarefunktion oder ein Workflow mit festen Regeln kann ausreichen. KI kommt beispielsweise infrage, wenn unterschiedlich formulierte Anfragen zusammengefasst werden sollen. Für eine feste Berechnung oder die Übertragung bekannter Datenfelder prüfen wir zuerst klassische Software oder Automatisierung.

Wie starten wir mit Peak Pioneers?

Beschreiben Sie über den Kontakt eine wiederkehrende Aufgabe, die beteiligten Systeme und das gewünschte Ergebnis. Beispielsweise: «Wir sammeln Angaben für den Wochenbericht aus drei Tabellen und möchten die doppelte Erfassung vermeiden.» Im Erstgespräch klären wir, wo Beratung, eine Potenzialanalyse oder eine konkrete Umsetzung ansetzen kann.

Quellen und fachlicher Hintergrund

Die Quellen erläutern die fachlichen Grundlagen. Unsere Empfehlungen sind praktische Orientierung und keine Zusage eines bestimmten Projektergebnisses. Stand der redaktionellen Prüfung: 18. Oktober 2026.

Welche Aufgabe möchten Sie untersuchen?

Beschreiben Sie Ihren heutigen Ablauf, die beteiligten Systeme und das gewünschte Ergebnis. Damit können wir den passenden Einstieg besprechen.

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